Samstag, 1. Juni 2013

Endlager-Such-Gesetz Bürgerbeteiligung...

Mein Beitrag zum:

Forum Standortauswahlgesetz –
Endlager für hochradioaktive Abfälle

Eigentlich wollte ich andere Wege gehen, um meine "Gedanken in die Welt zu bringen", aber neue Zeiten, neue Wege... deshalb, in Gedenken an Francis Picabia (Zitat):
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." 

Manche Dinge müssten viel strukturierter (und dabei soooo viel einfacher!!!) angedacht werden, als sie es bisher getan werden!

Ich arbeite seit 1994 von Kaiserslautern aus, fühle mich auch endlich hier zuhause! Nun haben wir hier bundesweit die beste Wasserqualität ("Rote Hohl"), was ich sehr zu schätzen weiß!
Der gesamte Pfälzer Wald filtert mit seinen Pflanzen diese hervorragende Qualität.
Wir sitzen hier also an der Quelle zur Gesundheit!
Das Eine steht für das Andere, ist gleichwertig.
Diese zu erhalten ist lebensnotwendig für uns und kommende Generationen!
Eine Ausweisung von Quell-Schutz-Gebieten sollte oberste Priorität genießen!!!

Die strahlenden Abfälle aus der "friedlichen" Nutzung der Kernenergie haben uns schon Unmengen an verstrahlten Abfällen beschert, die nun eine "Endlagerstätte" "suchen". Der Begriff "Endlager" ist (nicht nur für mich) in Deutschland immer noch mit einem furchtbaren Nachgeschmack verbunden (analog "Endlösung" der Nazi-Ideologie). Und genauso vorsichtig muss demnach mit den Abfällen der Kern-Energie-Nutzung umgegangen werden!!!

Die Abfälle müssen deshalb unterhalb jeder wasserführenden Schicht verbracht werden. Wenn die Menschen Tiefbohrungen schaffen, um Erdöl aus dem Golf von Mexico zu "pumpen" (und dabei eine ganze Region zu verseuchen...) müsste es auch technisch möglich sein, spezialisierte Bohrfirmen dafür einzusetzen, diese Schichten zu finden, um die Abfälle dann hoffentlich gefahrlos end-zu-lagern!

Generell dachte ich schon immer, auch wenn wir uns "selbst den Ast absägen", die Erde wird uns Menschen überleben! Dies war für mich immer ein Trost. NUN habe ich aber eine Tochter und wie jedes Elternteil möchte ich, dass auch die Nachkommen eine l(i)ebenswerte Erde vorfinden, schon allein deshalb ist die Erde unsere Pflicht! Wir sind nur ein verschwindend kleiner Teil des Ganzen und haben leider die "Macht", sie sowohl pfleglich (auch zu unserem Wohl) oder zerstörerisch zu behandeln.

Trennen wir das Gute vom Schlechten:

  1. Gut und lebensnotwendig ist IMMER gesundes Wasser (Quell-Schutz-Gebiete)
  2. Schlecht sind "verstrahlte" Kern-Energie-Abfälle (Endlager unterhalb jeder wasserführenden Schicht).


Jules Verne hat uns "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" geschenkt. Eine utopische Geschichte zwar... aber so ungeheuer nachhaltig im Gedanken-Nach-Gang... Am liebsten wäre mir, die verstrahlten Abfälle in diese "Ursuppe" zu schicken! Dies wird wohl (noch lange nicht) möglich sein, aber so tief als irgend möglich und wie gesagt unterhalb jede wasserführende Schicht MUSS einfach machbar sein!

Dies sind meine Gedanken zu dieser Problematik und ich hoffe, sie finden Gehör.

     Silke Burst


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen